Aktuelle Themen/Aktionen

Sunfried am Netz

Erste Sunfried-Solaranlage in Betrieb
Die erste Sunfried-Solaranlage wurde am 29.12.2009 in Betrieb genommen!

Mitgliederversammlung / Aufnahme Saale-Orla-Kreis

Fishbowl Diskussion zur Weltklimakonferenz im Kassablanca, Veranstaltet von Heinrich-Böll-Stiftung

Copa Nicaragua in Jena

Spiel bei Copa Nicaragua
die Grüne Jugend Jena war dabei

Pinguin am Holzmarkt

Stand zur Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen
Bunter Informationsstand der Grünen Jugend Jena zum Klimawandel

Grün-Alternative Stadtführung

Flugzettel alternative Stadtfuehrung
... wir zeigen Dir Jena von seiner grünen Seite!

Terrorausbildung oder Freizeitspaß?

Computerspiele in der Diskussion

Zelten auf dem Campus

Selbstverwaltete Studentenwohnheime - Chaos oder Kultur?

Am 6.7.09 schlug die Grüne Jugend Thüringen ihre Zelte auf dem Jenaer Ernst-Abbe-Platz auf. Neugierig geworden durch das ungewohnte Bild auf dem Campus wurde schon schnell mit StudentInnen zum Thema diskutiert. Die einstimmige Meinung: Selbstverwaltung leistet einen aktiven Beitrag zur studentischen Kultur und stärkt die Demokratie, indem sie Freiräume schafft in denen die Studierenden sich frei entfalten können.

Podiumsdiskussion Lobdeburgschule

Podiumsdiskussion an der Lobdeburgschule

Am 13.11.2008 waren wir von den JuLis zu einer Podiumsdiskussion in die Lobdeburgschule eingeladen. Ausser der Jungen Union sind auch alle demokratischen Jugendorganisationen vertreten gewesen, die Unionisten hatten wohl besseres zu tun. Mit den SchülerInnen der elften Klasse entstand schnell eine spannende Diskussion über Sinn und Zweck des Einsatzes in Afghanistan.

Podiumsdiskussion Lobdeburgschule

Doch blieb es nicht nur bei diesem Thema. Schnell entwickelte sich eine Diskussion über internationale Politik und die Zukunft der Vereinten Nationen. Zum Abschluss der lebhaften Debatte waren sich alle einig, dass wir eine solche Diskussion auch an anderen Schulen wiederholen müssen.

kreative Demonstration gegen Überwachung

Am 31. Mai 2008 hat der „Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung“ zu einer bundesweiten dezentralen Demonstration unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ aufgerufen. In Jena haben wir mit Unterstützung mehrerer Gruppen eine Kundgebung mit Demoumzug organisiert. Vor eine überdimensionale Überwachungskamera gespannte „Sklaven des Überwachungsstaates“ symbolisierten beim Marsch im die Innenstadt die Einschränkung von Freiheit und Selbstbestimmung durch zunehmende Vorverurteilung, Bespitzelung und Rundumbeobachtung. Während der peitschenschwingende Antreiber Sicherheit für die Aufgabe von Freiheitsrechten versprach, forderte die demonstrierende Menge: „Wir wollen Freiheit! - Freiheit statt Angst!“ und machte damit deutlich, dass viele Menschen nicht bereit sind, ihre durch die Verfassung garantierten Freiheitsrechte für falsche Sicherheitsversprechen aufzugeben.

Sunfried-Logo

Gründung von „Sunfried“

Sunfried ist ein Projekt verschiedener Gruppen mit dem Ziel eine bürgerInnenfinanzierte Solarlanlage auf den öffentlichen Dächern der FSU Jena zu installieren.

An der Gründung beteiligt sind: Das Umweltreferat des Stura, die Arbeitsgruppe Regionalklima, die Grüne Jugend Jena und die Grüne Hochschulgruppe Intergrün sowie einige Privatpersonen.

Die Ausgangslage

Anfang des Jahres haben sich mehrere Umweltgruppen (im Folgenden "Wir" genannt :-) zusammengeschlossen, um eine Solaranlage auf den Dächern der Uni zu realisieren. Dafür gibt es viele Gründe, hier einige davon:

Die Solaranlage

Ziel ist es, auf der Friedrich-Schiller-Universität mit Hilfe von sowohl Studierenden wie auch Bürgern eine Photovoltaikanlage zu errichten. Eine solche Anlage zu bauen kostet zunächst einmal einen Haufen Geld, wenn sie erst einmal steht und Strom liefert, ist sie jedoch eine der sichersten Einnahmequellen, die es gibt. Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und zu einem garantierten Preis abgenommen, der langfristig gesetzlich abgesichert ist. Eine Solaranlage ist daher eine langfristige ökologische Geldanlage.

Die Geldanlage

Die Idee ist nun, die anfängliche finanzielle Last auf viele Schultern zu verteilen. Jede und jeder hat also die Möglichkeit, je nach Kassenlage einen bestimmten Betrag in die Solaranlage zu investieren, also ein Darlehen zu geben. Dafür wird er oder sie dann auch entsprechend an den Erlösen der Anlage beteiligt und bekommt das angelegte Geld über mehrere Jahre mit Zinsen zurück.

Aber Sunfried ist mehr...

Wir wollen Sunfried als Verein organisieren, so dass ihr als Beteiligte über alle Fragen des Projekts mitentscheiden könnt. Ihr könnt dem Verein nicht nur ein Darlehen geben, sondern alternativ auch durch eine Spende Fördermitglieder werden. Wenn ihr euch dafür entscheidet, könnt ihr selber bestimmen, wie die Erlöse der Solaranlage eingesetzt werden, z.B., ob ihr die Anlage weiter ausbauen wollt oder aber andere lokale Umweltprojekte fördern wollt. So soll sich Sunfried immer weiterentwickeln und ihr bestimmt, wo es hin geht!

Also nochmal kompakt:

Es gibt mindestens drei Wege, wie ihr das Projekt unterstützen könnt (natürlich kann man die auch kombinieren):

Da wir in einer traditionsbewussten Stadt leben, haben wir für das Projekt natürlich auch seine Majestät Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen eingespannt, im Volksmund liebevoll "Hanfried" genannt. Er bekam für die Aktion einen neuen Spitznamen, auf den inzwischen auch unsere Initiative hört: Sunfried.

Tschernobylaktionstag 2008 in Jena

Jena, 26.4.2008: Erinnerung an 22 Jahre Tschernobyl mit Bio-Atomkraftwerken zum selbst abbauen

Am 26. April dieses Jahres jährte sich die Katastophe von Tschernobyl zum 22. Mal. Doch auch heute noch sind die Folgen für Gesundheit, Umwelt und die Wirtschaft in einer großen Umgebung von Tschernobyl zu sehen und zu spüren. Von heute auf morgen mußten die Menschen ihr Zuhause verlassen.
Tschernobylaktionstag 2008 in Jena Die Grüne Jugend Jena hat daher am Samstag mit einem Informationsstand auf die Gefahren von Atomkraft aufmerksam gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die BürgerInnen sich sowohl über die Gefahren von Atomkraft als auch über ihre Möglichkeiten, den Atomausstieg selber zu machen, informieren. Kleine Mini-Atomkraftwerke wurden von Junggrünen in Schutzanzügen verteilt, die dann auch gleich von Passanten nicht nur symbolisch vernichtet wurden.
„Tschernobyl zeigt wie unglaublich teuer und unberechenbar gefährlich die Nutzung der Atomkraft ist. Zumal Atomkraft auch deswegen keine Zukunft hat, weil Uran genauso wie Erdöl eine endliche Resource ist. Regenerative Energien, also solche, die von der Sonne aus sowieso auf die Erde kommen, reichen solange die Sonne besteht. Wir müssen lernen damit auszukommen.“

Podiumsdiskussion

Am 23. April 2008 um 17 Uhr veranstalteten wir, die Grüne Jugend Jena, im Christlichen Gymnasium Jena, Altenburgerstraße 10, eine Podiumsdiskussion unter Motto „Politik mitgestalten, Jugend diskutiert“. Wir wollten damit interessierten Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit politscher Jugendorganisationen und die Möglichkeiten, sich zu engagieren, bieten.

Es diskutierten VertreterInnen von Junger Union, Jungen Liberalen (JuLis), JungsozialistInnen (JuSos), Linksjugend['solid] und natülich von uns, der Grünen Jugend zu den Themen:

  1. Schule - und dann? Ausbildung und Bildungssysteme aus der Sicht der verschiedenen politischen Jugendorganisationen
  2. SchülerVZ -wer kennt meine Daten? Datenschutz im weitesten Sinne: von informeller Selbstbestimmung bis hin zum Schutz seiner Privatsphäre vor Staat und Wirtschaft.
  3. Wem gehört die Welt? Fragen zur Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit in Umwelt-, Energie-, Finanz-, Außen- und Sozialpolitik.

Die Podiumsdiskussion begann mit einer Vorstellung der Jugendorganisationen. Nach Diskussionen zu den Themen untereinander, bei denen zu bemerken war, dass wir bei vielen Punkten gar nicht so weit auseinanderliegen, wurden Fragen aus dem Publikum beantwortet. Besondere Aufregung bewirkte dabei das Thema Datenschutz. Die große Zahl der Fragen - es konnten gar nicht alle beantwortet werden - zeigte den Diskussionsbedarf und die Aktualität, die Politik jederzeit hat. Im Anschluß an die veranstaltung konnte noch im persönlichen Gespräch die Diskussion vertieft werden; Außerdem boten die verschiedenen Organisationen Informationsmaterial an.

Jena, 24.4.2008: Igel, GNU und Pinguin

Am 24. April 2008 um 18 Uhr fand in der Umweltbibliothek im Grünen Haus, Schillergäßchen 5, die Auftaktveranstaltung zu unserer Informationsreihe zu freier Software, Medien und Datenschutz statt, die wir in Zusammenarbeit mit dem Landesarbeitskreis Medien und Datenschutz durchführen. Es gab eine Einführung in den Umgang und die Benutzung von freier Software: Was bedeutet eigentlich der Begriff freie Software? Welche Vorteile bietet freie Software? Wie kann man sich sicherer im Internet bewegen? Wie kann man sinnvoll Datenschutz betreiben? Im Anschluss an den Vortrag wurden alle Interessierten unterstützt, ihren Computer auf freie Software umzurüsten.

Spange

Waldfege 8-1

Mal wieder Waldfege: Am 19.4. 2008 waren wir mal wieder am Landgrafen und haben den Wald geputzt.

Saecke

Das war bitter nötig, von Kaffeedosen über Kreissägeblätter bis zur Haarspange war neben den üblichen Flaschen, Dosen und Metalldeckeln alles dabei. Im Anschluß waren wir noch in den Garten des Landgrafenvereins eingeladen und durften dort bei kostenloser Verköstigung das unerwartet schöne Wetter genießen.

Saegeblatt

Falls Du neugierig geworden bist und bedauerst, nicht dabei gewesen zu sein, mach Dir keine Sorge: Waldfegen veranstalten wir regelmäßig. Also komm einfach das nächste mal dazu! Wir achten darauf, dass die Veranstaltung für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist und jede(r) auf seine/ihre Kosten kommt.

Jena, 16. 11. 2007: Bunte Vielfalt statt brauner Einfalt

Plakat zur Nacht- und Nebelaktion

Am internationalen Tag der Toleranz, dem 16. November, haben Jenas Grüne ein buntes und deutliches Zeichen gegen Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit gesetzt. Hierzu haben die Grüne Jugend Jena, die Hochschulgruppe Intergrün und der Grüne Kreisverband Jena in einer Gemeinschaftsaktion etwa 20 bunte und braune Schafe in der Innenstadt aufgestellt. Die verschiedenen Orte an denen die Schafe zu sehen waren sollen darauf aufmerksam machen, dass einem fremdenfeindliches Gedankengut an vielen Orten und in vielen Formen begegnen kann. Dazu Ulla Bollmann von der Grünen Jugend Jena: „Es gilt wachsam zu sein um rechte Tendenzen frühzeitig zu erkennen und ihnen entschlossen und mit Zivilcourage zu begegnen“. Hierzu ergänzt Co-Pierre Georg aus dem Grünen Kreisverband: „Es ist wichtig ein Signal zu setzen, dass für Nazis kein Platz in der Gesellschaft ist, weder in Jena, noch in Thüringen oder sonstwo auf der Welt“.

Plakat zur Nacht- und Nebelaktion

Viele Bürgerinnen und Bürger interessierten sich für die kreative Aktion mitten in der Stadt. „Es ist schön zu sehen wie die vielen Arbeitsstunden die wir in die Aktion gesteckt haben dann auch angenommen werden“ freut sich Friedemann Polzin von Intergrün und fügt lächelnd hinzu „auch wenn wir seit 06:30h hier stehen und frieren, es hat sich gelohnt!“.

Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung

Bei der dezentralen deutschlandweiten Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung waren wir als offizielle Unterstützer vertreten. Mit einem Redebeitrag und „laß' dich nicht durchleuchten“-Kerzen.
  • Stand beim europaweiten autofreien Tag

    Zum europaweiten autofreien Tag am 22. September 2007 waren wir mit einem Stand vertreten, haben Informationsmaterial verteilt und mit Passanten diskutiert.

    24./25. Juni 2007: JUBiTh-Seminar

    Das Wochenendseminar dient zur Vorstellung des Konzepts und Vorbereitung des ersten Schultermins am 12. Juli. Und es gibt weitere Neuigkeiten: JUBiTh ist als offizielles Projekt der UNESCO-Weltdekade für 2007/2008 anerkannt worden!

    12. Mai 2007: „Waldfege“ am Landgrafen mit Unterstützung des Umweltreferates des StuRa

    Es war mal wieder so weit: Es gab eine Waldfege am Landgrafen. Auch diesmal ging es darum, bei einem gemütlichen Waldspaziergang am Landgrafen gemeinsam Müll zu sammeln, um auf die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft hinzuweisen. Dabei gab es wie immer genügend Gelegenheiten für interessante Gespräche, und gesunde Luft mit schöner Landschaft gibt es gratis. Trotz gelegentlichen leichten Regens konnte einiger Abfall zusammengetragen werden, auch Kuriositäten wie ein Kinderwagenrad waren dabei.
    Zum Abschluß wurden wir noch zum Grillen eingeladen.
    Termininformationen