Aktuelle Themen/Aktionen
Sunfried am Netz
Die erste Sunfried-Solaranlage wurde am 29.12.2009 in Betrieb genommen!
- Diesem Ereignis gingen vier arbeitsintensive Wochen voran. Um die Kosten möglichst gering zu halten und weil die Zeit professioneller Solaranlagenbauer in den letzten Wochen vor Senkung der Einspeisevergütung knapp bemessen ist, wurde ein Großteil der Bauarbeiten selbst bzw. mit Unterstützung aus dem Bekanntenkreis durchgeführt. Allen Helfern sei ganz herzlich für ihren ausdauernden Einsatz gedankt!
Mitgliederversammlung / Aufnahme Saale-Orla-Kreis
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Am 17. Dezember trafen wir uns zu einer Mitgliedervollversammlung. Es wurde der Vorstand entlastet und neu gewählt.
Außerdem wurde einstimmig beschlossen das Gebiet des Saale-Orla-Kreises mit in unseren Regionalverband Jena/Saale-Holzland aufzunehmen. Damit reicht unser Zuständigkeitsbereich von der sachsen-anhaltinischen Grenze im Norden, bis zur bayerischen Landesgrenze im Süden. InteressentInnen und AktivistInnen rund um die Orte Pößneck, Neustadt/Orla, Schleiz und Bad Lobenstein können sich also fortan direkt an uns wenden.
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Fishbowl Diskussion zur Weltklimakonferenz im Kassablanca, Veranstaltet von Heinrich-Böll-Stiftung
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Hallo liebe Freunde und Interessenten! Längst überfällig möchte ich, euer stacheliger Igel, euch vom 10. Dezember im vergangenen Jahr berichten. Es war die Woche, in der in Kopenhagen die Weichen für eine Eindämmung des von euch Menschen verursachten Klimawandels gestellt werden sollten. Das dieses Vorhaben scheitern würde, gaben meine Paten und AktivistInnen von der GRÜNEN JUGEND Jena am Tage zuvor schon auf dem Holzmarkt kund (siehe Bericht). Etwas überrascht zeigte ich mich als es damals hieß am nächsten Tag steht schon der nächste Termin an: eine Diskussion mit Live-Schaltung nach Kopenhagen, und man würde sich doch freuen wenn man wiederum mit kommt. Also am Nachmittag wiederum aus meiner Baumwurzel gekrochen und auf zum Kassablanca! Hier konnte ich eine rund angeordnete Sitzordnung vorfinden und es wurde erklärt was es mit einer Fishbowl-Diskussion auf sich hat. Es wird der Zuhörer mit eingebunden es bleiben immer zwei Plätze frei welche mit Leuten aus dem Publikum besetzt werden können, die Mutigen bekommen dann auch sofort das Wort. Insgesamt fand sich auch eine recht große Menschenmenge um die 100 ein, gut für mich so fand ich auch ein etwas dunkleres Plätzchen und konnte der Diskussion lauschen. Dauerhaft aktive Teilnehmer an der Diskussion waren: ein Geologe der Universität Jena, ein Vertreter der Böll-Stiftung, ein Abgeordneter aus dem Landtag, auch einer von Kreisebene, sowie dem Moderator. Es entwickelte sich eine angeregte Diskussion. Es wurde z.B. berichtet das es weltweit nur ca. 10-15 renommierte Gegner der Klimawandel-Theorie gibt aber eine vielfach höhere Zahl an Befürwortern. Es wurde viel geredet, dabei einiges auf regionaler Ebene angesprochen: Was gibt es schon, was kann besser werden, was brauchen wir noch? Man blieb aber weitestgehend in Deutschland. Blickte auf die stark zugenommene Windenergie und meinte warum soll dies nicht auch mit Solar so gut funktionieren, dass wir es in ein paar Jahren für ganz gewöhnlich halten. Nach etwas zögern brachte sich auch das Publikum rege mit ein, in dem ich auch einige meiner FreundInnen von der GRÜNEN JUGEND wieder fand. Die Zeit war schnell vergangen, es war noch viel zu bereden, da musste aber die Diskussion beendet werden, welche übrigens komplett für das Radio aufgezeichnet wurde. Anschließend folgten, via Skype, drei Live-Schaltungen nach Kopenhagen. Es wurde berichtet, dass es in diesen Tagen noch leicht ist an die Vertreter heranzutreten und seine Forderungen zu äußern, dies aber am Wochenende wenn die Regierungschefs kommen werden auf keinen Fall mehr geht. Es herrschte gar noch Hoffnung auf gute Ergebnisse und fundierte, ausformulierte Ziele. Ein anwesender Vertreter der Böll-Stiftung äußerte aber auch hier schon seine Zweifel am Gelingen der Konferenz.
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Abgeschlossen wurde der angenehme Abend im „Kassa“ mit einem Live-Konzert. So spielte die Band „Vorsicht Stufe“, welche aus Musikern, die aus verschiedenen mitteldeutschen Städten stammen einige ihrer Lieder. Es gab einen bunten Mix aus Ska, Punk aber auch Reggae und anderen Einflüssen zu hören, dabei wurden die sowieso schon anständig, kritischen Texte noch mit der einen oder anderen grünen Note versehen. Wiederum ein sehr aufregender, aber v.a. auch nach dem Konzert anstrengender Abend, der im übrigen nur einen Umweltbeitrag von zehn Cent kostete, gerne mal wieder!
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Euer stacheliger Igel
Copa Nicaragua in Jena
die Grüne Jugend Jena war dabei
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Am ersten Januarwochenende 2010 nahmen wir am Benefizfußballhallentunier „Copa Nicaraga“ in Jena teil. Veranstaltet wurde dieses Turnier vom sozial aktiven Verein “Hintertorperspektive“, der sich besonders für die Integration von Flüchtlingen einsetzt. Ziel dieses Turnieres, war es Geld zu sammeln. Geld für eine sich im Aufbau befindende Fußballschule, in Jenas Partnerstadt San Marcos, in Nicaragua. Man will also in diesem Mittelamerikanischen Land, den Jugendlichen eine Alternative bieten. Es hat uns Spaß gemacht eines von 24 teilnehmenden Teams gewesen zu sein, darunter auch Teams aus Braunschweig und München. Einnahmen wurden neben den Teamspenden durch Getränke- und Speiseverkauf erzielt sowie einer am Abend stattfindenden „Aftershowparty“ im Kassablanca. Insgesamt sind fast 1.500 Euro zusammengekommen!
Pinguin am Holzmarkt
Bunter Informationsstand der Grünen Jugend Jena zum Klimawandel
- Wir schreiben den 9. Dezember 2009, hereinbrechender Nachmittag.
In Jenas Zentrum auf dem Holzmarkt scheint alles normal anzumuten. Die Straßenbahnen rattern, Verkehrslärm ist wahrnehmbar, Leute erledigen eilig einige Wege in ihrer Mittagspause, andere wiederum schlendern zum nahen Weihnachtsmarkt, auf den Eichplatz. Es liegt zwar kein Schnee und so richtig kalt ist es auch nicht, aber schließlich ist schon Adventszeit, besinnliche Zeit. Alles im Regelbereich also.
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Doch ganz so war es dann doch nicht. Der aufmerksame BürgerInnen konnte einen großen Pinguin erblicken, welcher mittels Umhängeschild vermittelte, dass sein Eis schmilzt. Rund um ihn standen noch einige junge UmweltaktivistenInnen, welche mit einer Infowand und verschiedenen Schriftstücken für ihr Anliegen warben.
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Rund 530 Kilometer nördlicher ging es weniger beschaulich zu.
In Kopenhagen begann am 7. Dezember der Weltklimagipfel. Zwei Jahre wurde diese eminent wichtige Klimakonferenz, die 2 Wochen andauerte, vorbereitet. Ziel war es, eine Art Nachfolgevertrag für das auslaufende, nie realisierte Kyotoprotokoll auszuhandeln und dieses von den StaatschefInnen dieser Welt unterzeichnen zu lassen. Eine Sache die uns Alle betrifft, es geht um unsere Lebensbedingungen, die Grundlage der Menschen auf dem ganzen Erdball.
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Wir von der GRÜNEN JUGEND JENA hatten das Anliegen, die Bevölkerung nochmals auf die Kopenhagener Weltklimakonferenz aufmerksam zu machen und unsere eigene Sicht der Dinge näher zu bringen.
Ab 13 Uhr sorgte ein Pinguin für etwas Aufsehen und das ein oder andere verwunderte Gesicht. Wer wollte konnte sich an Infostand und eigens gestalteter Infowand über Fakten zum existierenden Weltklimawandel informieren und den Realitäten ins Auge sehen. Diese Informationen gingen über die Tatsache hinaus, dass unseren Pinguin der Boden unter den Füßen wegschmilzt oder der Meerwasserspiegel ansteigt. Auch komplexere Dinge wurden behandelt. Ebenso wurde unsere persönliche Sichtweise zur Klimakonferenz geschildert, in der wir viel Reden aber keine klaren Entscheidungen voraussagten und nochmals auf die Wichtigkeit hinwiesen. An die vorbeikommenden und interessierten Personen wurden zum Thema passende Schriftstücke verteilt. Allen voran die Broschüre „2 Grad - Für ein Klima der Gerechtigkeit“ von der Heinrich-Böll-Stiftung.
Leider mussten wir beim Verteilen feststellen, dass bei jüngeren Menschen das Interesse daran deutlich niedriger liegt als in den älteren Bevölkerungsteilen. Aufgrund der Tatsache, dass wir alle die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen werden und unsere Verhaltensweisen dahingehend dringend ändern müssen, ist dies sicherlich kein gutes Zeichen!
Hier gilt es, demnächst stärker zu sensibilisieren.
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Klimaschutz geht uns ALLE an!
Grün-Alternative Stadtführung
... wir zeigen Dir Jena von seiner grünen Seite!
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Am Donnerstag, 29. 10. 2009 haben wir wieder eine alternative Stadtführung durchgeführt.
Dabei zeigten wir, wo man in jena BIO oder fair gehandeltes (transfair) einkaufen, in alternativen Kneipen feiern oder grüne Orte zum Entspannen und erholen finden kann.
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Treffpunkt war die Mensa am Philosophenweg.
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Verpasst? Kein Problem: Du kannst Dir die Stadtführung auch im Internet ansehen. Die Adresse lautet: www.alternative-stadtfuehrung.de.vu
Terrorausbildung oder Freizeitspaß?
Computerspiele in der Diskussion
- Donnerstag, 23.7.2009
- Ricarda-Huch-Haus (im Saal), Löbdergraben 7
- 17-18 Uhr: Vorführung Computerspiele - selber spielen möglich
- ab 18 Uhr: Podiumsdebatte zu Risiken und Möglichkeiten von Computerspielen und dem geplanten Verbot von „Killerspielen“
- ab ca. 20 Uhr: Filmvorführung
- Diskussionsteilnehmer:
- Christina Schumann, Mitarbeiterin am Lehrstuhl Empirische Medienforschung, TU Ilmenau
- Steffen Nollenberger, Suchthilfe Thüringen
- Malte Spitz, Bundesvorstand von Bündnis 90/die Grünen
- Christian Seyfarth, ein überzeugter Computerspieler
- zum Ort: http://www.ricarda-huch-haus.de/saal.html
- Veranstalter: Grüne Jugend Thüringen, Landesarbeitskreis Kultur, Medien
& Datenschutz in Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend Jena
Selbstverwaltete Studentenwohnheime - Chaos oder Kultur?
Am 6.7.09 schlug die Grüne Jugend Thüringen ihre Zelte auf dem Jenaer Ernst-Abbe-Platz auf. Neugierig geworden durch das ungewohnte Bild auf dem Campus wurde schon schnell mit StudentInnen zum Thema diskutiert. Die einstimmige Meinung: Selbstverwaltung leistet einen aktiven Beitrag zur studentischen Kultur und stärkt die Demokratie, indem sie Freiräume schafft in denen die Studierenden sich frei entfalten können.
Podiumsdiskussion an der Lobdeburgschule
Am 13.11.2008 waren wir von den JuLis zu einer Podiumsdiskussion in die Lobdeburgschule eingeladen. Ausser der Jungen Union sind auch alle demokratischen Jugendorganisationen vertreten gewesen, die Unionisten hatten wohl besseres zu tun. Mit den SchülerInnen der elften Klasse entstand schnell eine spannende Diskussion über Sinn und Zweck des Einsatzes in Afghanistan.
Doch blieb es nicht nur bei diesem Thema. Schnell entwickelte sich eine Diskussion über internationale Politik und die Zukunft der Vereinten Nationen. Zum Abschluss der lebhaften Debatte waren sich alle einig, dass wir eine solche Diskussion auch an anderen Schulen wiederholen müssen.
kreative Demonstration gegen Überwachung
Am 31. Mai 2008 hat der „Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung“ zu einer bundesweiten dezentralen Demonstration unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ aufgerufen. In Jena haben wir mit Unterstützung mehrerer Gruppen eine Kundgebung mit Demoumzug organisiert. Vor eine überdimensionale Überwachungskamera gespannte „Sklaven des Überwachungsstaates“ symbolisierten beim Marsch im die Innenstadt die Einschränkung von Freiheit und Selbstbestimmung durch zunehmende Vorverurteilung, Bespitzelung und Rundumbeobachtung. Während der peitschenschwingende Antreiber Sicherheit für die Aufgabe von Freiheitsrechten versprach, forderte die demonstrierende Menge: „Wir wollen Freiheit! - Freiheit statt Angst!“ und machte damit deutlich, dass viele Menschen nicht bereit sind, ihre durch die Verfassung garantierten Freiheitsrechte für falsche Sicherheitsversprechen aufzugeben.
Gründung von „Sunfried“
Sunfried ist ein Projekt verschiedener Gruppen mit dem Ziel eine bürgerInnenfinanzierte Solarlanlage auf den öffentlichen Dächern der FSU Jena zu installieren.
An der Gründung beteiligt sind: Das Umweltreferat des Stura, die Arbeitsgruppe Regionalklima, die Grüne Jugend Jena und die Grüne Hochschulgruppe Intergrün sowie einige Privatpersonen.
Die Ausgangslage
Anfang des Jahres haben sich mehrere Umweltgruppen (im Folgenden "Wir" genannt :-) zusammengeschlossen, um eine Solaranlage auf den Dächern der Uni zu realisieren. Dafür gibt es viele Gründe, hier einige davon:
- Die Uni zählt zu den größten Energieverbrauchern der Stadt.
- Es gibt einige universitäre Forschungsprojekte im Bereich Solarzelltechnik.
- Die Uni bietet große Dachflächen, die gewöhnlich viel Sonnenenergie ungenutzt in Wärme umsetzen.
- Im Umfeld der Uni sind viele Menschen eng vernetzt, und gemeinsam kann man viel erreichen.
Die Solaranlage
Ziel ist es, auf der Friedrich-Schiller-Universität mit Hilfe von sowohl Studierenden wie auch Bürgern eine Photovoltaikanlage zu errichten. Eine solche Anlage zu bauen kostet zunächst einmal einen Haufen Geld, wenn sie erst einmal steht und Strom liefert, ist sie jedoch eine der sichersten Einnahmequellen, die es gibt. Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und zu einem garantierten Preis abgenommen, der langfristig gesetzlich abgesichert ist. Eine Solaranlage ist daher eine langfristige ökologische Geldanlage.
Die Geldanlage
Die Idee ist nun, die anfängliche finanzielle Last auf viele Schultern zu verteilen. Jede und jeder hat also die Möglichkeit, je nach Kassenlage einen bestimmten Betrag in die Solaranlage zu investieren, also ein Darlehen zu geben. Dafür wird er oder sie dann auch entsprechend an den Erlösen der Anlage beteiligt und bekommt das angelegte Geld über mehrere Jahre mit Zinsen zurück.
Aber Sunfried ist mehr...
Wir wollen Sunfried als Verein organisieren, so dass ihr als Beteiligte über alle Fragen des Projekts mitentscheiden könnt. Ihr könnt dem Verein nicht nur ein Darlehen geben, sondern alternativ auch durch eine Spende Fördermitglieder werden. Wenn ihr euch dafür entscheidet, könnt ihr selber bestimmen, wie die Erlöse der Solaranlage eingesetzt werden, z.B., ob ihr die Anlage weiter ausbauen wollt oder aber andere lokale Umweltprojekte fördern wollt. So soll sich Sunfried immer weiterentwickeln und ihr bestimmt, wo es hin geht!
Also nochmal kompakt:
Es gibt mindestens drei Wege, wie ihr das Projekt unterstützen könnt (natürlich kann man die auch kombinieren):
- Ein Darlehen an den Verein geben
- Durch eine Spende Fördermitglied des Vereins werden
- Uns durch Know-how, Engagement und Enthusiasmus unterstützen!
Da wir in einer traditionsbewussten Stadt leben, haben wir für das Projekt natürlich auch seine Majestät Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen eingespannt, im Volksmund liebevoll "Hanfried" genannt. Er bekam für die Aktion einen neuen Spitznamen, auf den inzwischen auch unsere Initiative hört: Sunfried.
Jena, 26.4.2008: Erinnerung an 22 Jahre Tschernobyl mit Bio-Atomkraftwerken zum selbst abbauen
Am 26. April dieses Jahres jährte sich die Katastophe von Tschernobyl zum 22.
Mal. Doch auch heute noch sind die Folgen für Gesundheit, Umwelt und die
Wirtschaft in einer großen Umgebung von Tschernobyl zu sehen und zu spüren.
Von heute auf morgen mußten die Menschen ihr Zuhause verlassen.

Die Grüne Jugend Jena hat daher am Samstag mit einem Informationsstand auf die
Gefahren von Atomkraft aufmerksam gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein
konnten die BürgerInnen sich sowohl über die Gefahren von Atomkraft als auch
über ihre Möglichkeiten, den Atomausstieg selber zu machen, informieren.
Kleine Mini-Atomkraftwerke wurden von Junggrünen in Schutzanzügen verteilt,
die dann auch gleich von Passanten nicht nur symbolisch vernichtet wurden.
„Tschernobyl zeigt wie unglaublich teuer und unberechenbar gefährlich die
Nutzung der Atomkraft ist. Zumal Atomkraft auch deswegen keine Zukunft hat,
weil Uran genauso wie Erdöl eine endliche Resource ist. Regenerative
Energien, also solche, die von der Sonne aus sowieso auf die Erde kommen,
reichen solange die Sonne besteht. Wir müssen lernen damit auszukommen.“
Podiumsdiskussion
Am 23. April 2008 um 17 Uhr veranstalteten wir, die Grüne Jugend Jena, im Christlichen Gymnasium Jena,
Altenburgerstraße 10, eine Podiumsdiskussion unter Motto
„Politik mitgestalten, Jugend diskutiert“.
Wir wollten damit interessierten Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit
politscher Jugendorganisationen und die Möglichkeiten, sich zu engagieren,
bieten.
Es diskutierten VertreterInnen von Junger Union, Jungen Liberalen (JuLis),
JungsozialistInnen (JuSos), Linksjugend['solid] und natülich von uns, der
Grünen Jugend zu den Themen:
- Schule - und dann?
Ausbildung und Bildungssysteme aus der Sicht der verschiedenen politischen Jugendorganisationen
- SchülerVZ -wer kennt meine Daten? Datenschutz im weitesten Sinne: von
informeller Selbstbestimmung bis hin zum Schutz seiner Privatsphäre vor Staat
und Wirtschaft.
- Wem gehört die Welt? Fragen zur Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit in Umwelt-,
Energie-, Finanz-, Außen- und Sozialpolitik.
Die Podiumsdiskussion begann mit einer Vorstellung der Jugendorganisationen.
Nach Diskussionen zu den Themen untereinander, bei denen zu bemerken war, dass wir bei vielen Punkten gar nicht so weit auseinanderliegen, wurden Fragen aus dem Publikum
beantwortet. Besondere Aufregung bewirkte dabei das Thema Datenschutz. Die große Zahl der Fragen - es konnten gar nicht alle beantwortet werden - zeigte den Diskussionsbedarf und die Aktualität, die Politik jederzeit hat. Im Anschluß an die veranstaltung konnte noch im persönlichen Gespräch die Diskussion vertieft werden; Außerdem boten die verschiedenen Organisationen Informationsmaterial an.
Jena, 24.4.2008: Igel, GNU und Pinguin
Am 24. April 2008 um 18 Uhr fand in der Umweltbibliothek im Grünen
Haus, Schillergäßchen 5, die Auftaktveranstaltung zu unserer Informationsreihe zu freier Software, Medien und Datenschutz statt, die wir in Zusammenarbeit mit dem Landesarbeitskreis Medien und Datenschutz durchführen. Es gab eine Einführung in den Umgang und die Benutzung von
freier Software: Was bedeutet eigentlich der Begriff freie Software? Welche Vorteile
bietet freie Software? Wie kann man sich sicherer im Internet bewegen? Wie
kann man sinnvoll Datenschutz betreiben?
Im Anschluss an den Vortrag wurden alle Interessierten unterstützt, ihren
Computer auf freie Software umzurüsten.

Waldfege 8-1
Mal wieder Waldfege: Am 19.4. 2008 waren wir mal wieder am Landgrafen und haben den Wald geputzt.
Das war bitter nötig, von Kaffeedosen über Kreissägeblätter bis zur Haarspange war neben den üblichen Flaschen, Dosen und Metalldeckeln alles dabei.
Im Anschluß waren wir noch in den Garten des Landgrafenvereins eingeladen und durften dort bei kostenloser Verköstigung das unerwartet schöne Wetter genießen.
Falls Du neugierig geworden bist und bedauerst, nicht dabei gewesen zu sein, mach Dir keine Sorge: Waldfegen veranstalten wir regelmäßig. Also komm einfach das nächste mal dazu! Wir achten darauf, dass die Veranstaltung für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist und jede(r) auf seine/ihre Kosten kommt.
Jena, 16. 11. 2007: Bunte Vielfalt statt brauner Einfalt
Am internationalen Tag der Toleranz, dem 16. November, haben Jenas Grüne ein buntes und deutliches Zeichen gegen Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit gesetzt. Hierzu haben die Grüne Jugend Jena, die Hochschulgruppe Intergrün und der Grüne Kreisverband Jena in einer Gemeinschaftsaktion etwa 20 bunte und braune Schafe in der Innenstadt aufgestellt. Die verschiedenen Orte an denen die Schafe zu sehen waren sollen darauf aufmerksam machen, dass einem fremdenfeindliches Gedankengut an vielen Orten und in vielen Formen begegnen kann. Dazu Ulla Bollmann von der Grünen Jugend Jena: „Es gilt wachsam zu sein um rechte Tendenzen frühzeitig zu erkennen und ihnen entschlossen und mit Zivilcourage zu begegnen“. Hierzu ergänzt Co-Pierre Georg aus dem Grünen Kreisverband: „Es ist wichtig ein Signal zu setzen, dass für Nazis kein Platz in der Gesellschaft ist, weder in Jena, noch in Thüringen oder sonstwo auf der Welt“.
Viele Bürgerinnen und Bürger interessierten sich für die kreative Aktion mitten in der Stadt. „Es ist schön zu sehen wie die vielen Arbeitsstunden die wir in die Aktion gesteckt haben dann auch angenommen werden“ freut sich Friedemann Polzin von Intergrün und fügt lächelnd hinzu „auch wenn wir seit 06:30h hier stehen und frieren, es hat sich gelohnt!“.
Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung
Bei der dezentralen deutschlandweiten Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung waren wir als offizielle Unterstützer vertreten. Mit einem Redebeitrag und „laß' dich nicht durchleuchten“-Kerzen.
Stand beim europaweiten autofreien Tag
Zum europaweiten autofreien Tag am 22. September 2007 waren wir mit einem Stand vertreten, haben Informationsmaterial verteilt und mit Passanten diskutiert.
24./25. Juni 2007: JUBiTh-Seminar
Das Wochenendseminar dient zur Vorstellung des Konzepts und Vorbereitung des ersten Schultermins am 12. Juli. Und es gibt weitere Neuigkeiten: JUBiTh ist als offizielles Projekt der UNESCO-Weltdekade für 2007/2008 anerkannt worden!
12. Mai 2007: „Waldfege“ am Landgrafen mit Unterstützung des Umweltreferates des StuRa
Es war mal wieder so weit: Es gab eine Waldfege am Landgrafen. Auch diesmal ging es darum, bei einem
gemütlichen Waldspaziergang am Landgrafen gemeinsam Müll zu sammeln, um auf die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft
hinzuweisen. Dabei gab es wie immer genügend Gelegenheiten für interessante Gespräche, und gesunde Luft mit schöner Landschaft gibt es gratis. Trotz gelegentlichen leichten Regens konnte einiger Abfall zusammengetragen werden, auch Kuriositäten wie ein Kinderwagenrad waren dabei.
Zum Abschluß wurden wir noch zum Grillen eingeladen.
Termininformationen